Dorian Answald

Die heilige Schlange

 

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Das in meinen Augen schönste und vollendenste Beispiel eines Androgyn. Im nächsten Bild wirken der Mann und die Frau wie zusammengeklebt, während im obigen Beispiel wirklich der Eindruck einer Ganzheit entsteht.

 

 

Auch dies ist ein sehr schönes Beispiel eines Androgyns aus dem Umfeld der Alchemie. Es zeigt eines der Ziele des alchemistischen Prozesses: Die Vereinigung von Mann und Frau in einem Wesen. Links der Sonnenbaum, rechts der Mondbaum. Unten ein weiblicher Drache, welcher die "Mutter" darstellt. Alchemistisch die Ausgangssubstanz des Prozesses. Das ganze ist eine Vereinigung von Gegensätzen zu einer Einheit.

 

 

Ein weiterer alchemistischer Androgyn in einem noch  frühen Stadium der Verschmelzung.

 

 

 

Auch hier geht es um eine Vereinigung der Gegensätze: Mann und Frau, Sonne und Mond. Die Vereinigung ist noch nicht sehr weit fortgeschritten. Interessant sind in Bezug zu meinem Buch die beiden Schlangen, die Lebens und die Todesschlange, die sich im Laufe des Prozesses vereinigen.

 

 

Hier nochmals dasselbe in einer noch früheren Stufe der Vereinigung. Die Gegensätze sind konstelliert und die verschlungen Schlangen deuten einen ersten Schritt zur Vereinigung dar. Unten sind die Vögel noch auseinander. Oben ist im androgynen Vogel als Möglichkeit oder Verheissung die Vereinigung angedeutet. Die beiden menschlichen Gestalten stehen aber noch abseits auseinander. Beide berühren eine der verschlungen Schlangen. Eine erste Annäherung. Der Vogel weist auch darauf hin, dass es sich bei der Vereinigung um eine geistige Annäherung handelt, und nicht um eine rein sexuelle.

 

 

EHier eine tibetisch Version: "Gott und Göttin" in Vereinung (Yab-Yum). Auch auf Bildern wird diese Art der Vereinung oft dargestellt. Auch hier handel es sich um mehr, als eine sexuelle Vereinigung.

 

Es gibt im ganzen hunderte Bilder solcherart und die Beziehung zum Roman sollte deutlich sein.

 

 

Zum Schluss noch den Orouboros, die sich in den eigenen Schwanz beissende Schlange als Symbol der Zeit und der Einheit. Die eine "heilige" Schlange, die aber wie die Farben zeigen, ebenfalls eine zur Einheit gewordene ursprünglich Ganzheit ist.

 

 

 

 

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© Dorian Answald