Die nächste Phase des Prozesses.
Die Verhüllung ist gefallen. Der Text dazu besagt: "O Luna, gib mir dein
Gemahl zu werden". Luna sagt: "O Sol, ich soll dir billich zu gehorsam stan."
Die Taube ist beschriftet: "Spiritus est qui unificat" (Es ist der Geist, der
einig macht). Damit ist klar gemacht, dass es sich bei diesem und den
folgenden Bildern nicht um eine Art mittelalterliche Pornographie sondern um ein geistiges Mysterium handelt. Die Berührungen mit
der Linken sind weggefallen, dafür halten die linke Hand der Luna und die
rechte des Sol die Zweige. Die rechte der Luna und die linke des Sol berühren
die Blüten. Der Blüten sind jetzt nur noch drei. Sie entsprechen den drei
Röhren des Brunnens auf dem ersten Bild.
Eine gewisse Vereinigung der Gegensätze
scheint also bereits eingetreten zu sein. Der Stern über der Taube ist
verschwunden. Er ist im sechsstrahligen Kreuz, das von den drei Blütenzweigen
gebildet wird, aufgegangen.
Eine freimaurerische Parallele sind die drei
grossen Lichter, die ebenfalls ein Hexagramm bilden.