Odilienberg
Am Abend nach der Ankunft machten wir einen ersten Rundgang auf der Terrasse und
bewunderten die Lichter der Dörfer und Städtchen im Tal. Geomantisch spürte
ich überall, auch in meinem Zimmer eine starke Schwingung. Ich fühlte mich
überall angenehm aufgeladen. Es war eine überall, und selbst im Bett noch
wahrnehmbare positive Grundschwingung vorhanden.
Der Klosterbezirk
Am anderen Morgen, es war der Tag vor dem Vollmond, begannen wir, auf dem
ganzen Gelände des Klosters herumzuspüren. Wir spürten nur mit den Händen,
also ohne Pendel oder ähnliche Hilfsmittel. Trotzdem konnten wir deutlich
gewisse Adern und Ley-Lines spüren. Es kreuzen oder treffen sich dort
verschiedene bedeutende Linien, die man einmal vielleicht etwas methodischer
angehen müsste. Wir wollten uns für diese, für uns alle erste geomantische
Erkundung ganz dem Erlebnis öffnen und wir gingen rein intuitiv vor. Ich
versuchte auch, ganz unbefangen an den Ort heranzugehen und alles, was wir
über Odilia und den Berg gelesen hatte, zu vergessen, was nicht schwer war,
da es lange her war, seit ich mich damit beschäftigt hatte. Meine beiden
Freunde wussten überhaupt noch nicht von diesem Ort.
Als erstes fielen uns die Linden auf, die schon äusserlich alle Merkmale
von starken Unterstrahlungen aufwiesen.
Wir spürten auch einen Anstieg der Energie, in ihrer Nähe oder auf den
Reihen, in denen sie standen
Der hohle Stamm einer der Linden war so gross, dass man ganz in sie
hineintreten Ich versuchte nun intuitiv den sog. “Schlüsselplatz” zu finden.
(Schlüsselplatz nenne ich jenen Punkt eines Ortes, von dem aus sich am
besten ein innerer Zugang zur Anlage finden lässt und wo man noch an die
ursprüngliche Qualität des Ortes herankommen kann.) Es zog mich in den
Klosterhof, wo die Statue der hlg. Odilia steht. Dort befindet sich auch ein
alter Sodbrunnen und etwa ein Meter neben diesem Brunnen war der
“Schlüssel”.
Ich versenkte mich in mein inneres und versuchte ein symbolisches Bild zu
bekommen. (Dies gibt mir erste Hinweise auf den Grundcharakter bzw. auf die
Funktion des Platzes). Ich erhielt das Bild von drei Tannen, in einer betont
dreieckigen Form. Also wie drei Dreiecke. Bei einer weiteren Vertiefung in
das Bild entwickelte sich dann eine Himmelsleiter. Ich deute das so, dass
der Odilienberg ein gewaltiger kosmischer Einstrahlungspunkt ist, wo eben
(“die Engel auf und niedersteigen”).
Ich ging dann noch zur Statue der Odilia und versenkte mich dort in ein
Gebet. Ich rief den Genius loci an, ob Heilige, ob Göttin, ob Gott, ob Engel
oder ob Androgyn, ich liess es bewusst offen. Ich erklärte innerlich meine
bzw. unsere Absichten und Ziele und fühlte mich irgendwie angenommen.
Inzwischen wurden die Kapellen geöffnet und nachdem ein erster Tross von
Touristen in Form eine Schulklasse sich wieder verflüchtigt hatte, betraten
wir als erstes die “Tränenkapelle”. Obwohl der sog. “Tränenstein” durch ein
kreuzförmiges Gitter verschlossen war, spürte ich in dieser Kapelle eine
enorme Kraft, ja eine gewaltige Präsenz. Ich stellte mich in die
unmittelbare Nähe des Steins und schloss meine Augen. Sofort war mir, als ob
ich in einen lichten, inneren Raum eintreten würde. Wenn ich normalerweise
meine Augen schliesse, ist es einfach Dunkel vor meinen Augen. Hier wurde es
zwar auch Dunkel, aber ich hatte paradoxerweise doch gleichzeitig das Gefühl
einen grossen Raum zu erblicken, der irgendwie erhellt war. Es war fast so,
als ob ich mit geschlossenen Augen sehen würde.
Gleichzeitig war es so, als ob sich in meinem Kopf alle Spannungen lösen
würden. Das Gefühl einer Lösung, ja Befreiung, vor allem im Bereich des
Kopfes. Genau dieses Gefühl hatten auch meine beiden Freunde, wie ich
nachträglich bei der Besprechung des Erlebnisses herausfand. Gleichzeitig
war mir auch, als ob mein ganzes Wesen sich hinter der Stirne konzentrieren
würde. Ich kannte dieses Gefühl, da ich es schon einmal erlebt hatte, als
mich Ana P. einmal an den Platz eines Engel Fokus führte. Seither hatte ich
dieses Gefühl noch an ein par anderen Orten, wenn es auch dort manchmal
nicht auf die Stirne, sondern auf das Herz, oder den Hals konzentrierte.
Hier, beim “Tränenstein” war dieses Gefühl der Konzentration verknüpft mit
einer Raumempfindung.
Wenn ich nun alle meine Gefühle, Empfindungen und Intuitionen
zusammennehme, dann bildet sich in mir die Gewissheit, dass der
“Tränenstein” der Fokus eines Landschaftsengels ist, der allerdings so gross
und gewaltig ist, dass er eine Bedeutung für ganz Europa hat, ja ich wage
die Behauptung, dass es der Landschaftsengel Europas ist.
Folgende Indizien sprechen ebenfalls dafür. In Sichtweite zum Odilienberg
ist die Hornisgrinde, um die sich die drei Haupterdungspunkte Europas
gruppieren. Der Odilienberg ist dagegen, wie es sich mir gezeigt hat, die
kosmische Hauptverbindung von Europa. Mir ist bis jetzt wenigstens kein
stärkerer Ort bekannt, der gleichzeitig eine so große räumliche Ausdehnung
besitzt. Das ganze macht Sinn, denn die Himmelsleiter bedingt die
Anwesenheit des Landschaftsengels. Die Stärke und Ausdehnung des Ortes,
sowie die Anwesenheit eines Landschaftsengels von so überragender Bedeutung
erklärt, warum diese gewaltige Mauer gebaut worden ist. Ich vermute im
Odilienberg das geistige Hauptzentrum von Europas, sozusagen das europäische
Shambhalah. Dafür spricht auch die praktisch auf dem ganzen Berg spürbare
äusserst Kräftige Grundschwingung.
Es ist klar, dass sich hier, wie wir noch sehen werden, auch die zentrale
Ausbildungsstätte der Druiden und oder ihrer Vorgänger befand.
Nach der Tränenkapelle begaben wir uns zur Engelskapelle. Hier stellte
sich nach kurzer Meditation bei uns allen ein Gefühl der Leichtigkeit, ja
Schwerelosigkeit ein. Wir hatten nach einiger Zeit fast das Gefühl, uns
irgendwo wieder “verankern” zu müssen um nicht einfach davon zu schweben.
Ich fand auch noch einige kräftige Linien bzw. Adern, die sich dort trafen
oder kreuzten.
Zuletzt betraten wir noch die Kapelle mit dem Sarg der Odilia. Hier
erlebt ich eine Enttäuschung. Ich spürte nur relative schwache “Ströme” am
stärksten ungefähr auf Kniehöhe. Hier erlebte ich auch ein interessantes
Phänomen, indem vor allem mein rechte Ringfinger reagierte. Während der Rest
meines Körpers unbeteiligt blieb, hatte ich das Gefühl, mein rechte
Ringfinger begänne zu glühen. Normalerweise spüre ich die Energien immer mit
den Händen, d.h. mit den Handflächen. Es fühlt sich an, wie wenn schwache
elektrische Ströme dort auftreffen würden. Hier also konzentrierte sich die
ganze Energie auf den Ringfinger. Es war, als ob aus einer Stelle des Sarges
eine Strahl austreten würde. Oberhalb des Sarges und auf Bodenhöhe, war
nichts zu spüren. (Bei einer Nachprüfung vor unserer Abreise am nächsten
Abend, wiederholte sich das Phänomen, nur konnte ich nun auch mit dem
Zeigefinger spüren. Wenn ich die Hand bewegte, sprang die Energie vom Ring-
auf den Zeigefinger oder umgekehrt, während der Rest der Hand wieder keine
Resonanz ergab. Einfach eine Restenergie oder hat das eine andere Bedeutung?
Hier noch einige Bemerkungen zur “Katholisierung” des Ortes. Nach dem was
oben gesagt wurde, ist es klar, dass diese “Katholisierung” eine
Vereinnahmung eines Ortes war, der lange schon vor dem Christentum und auch
lange vor Odilia schon heilig war.
Trotzdem glaube ich, dass die Verchristlichung des Ortes diesem nicht
geschadet hat, sondern ihn im Gegenteil vor einer Profanierung oder auch vor
dem Vergessen bewahrt hat. Natürlich liegt über allem etwas wie eine
Dunstglocke abgestandener katholischer Frömmigkeit aber sie bildet nur eine
relativ dünne Schicht, durch die wir mühelos durchkamen. Ich glaube, dass
die Gestalt der Odilia eine gute Verkörperung des Landschaftsengels ist, die
vor allem in der auf dem Turm stehenden, relativ neuen Statue der Odilia zum
Ausdruck kommt. Ich glaube nicht, dass diese Äbtissin so berühmt geworden
wäre, wenn sie nicht mit der vom Volk geahnten tatsächlichen Präsenz des
Landschaftsengels verschmolzen wäre.
Nachtrag
Der sprudelnde Brunnen auf dem Klostergelände ist jetzt in eine
Blumenschale verwandelt worden. Die Eiben wurden gefällt und der ganze Platz
wirkt nun sehr nüchtern und kalt. Ich finde das sehr schade. Die ganze
Poesie des Ortes wurde damit zerstört. Dem Kloster ist dadurch seine Seele
genommen worden.
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Der Platz mit dem Brunnen vorher. |
Der Platz wie er heute aussieht. |
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Der heilige Berg
Das Kloster liegt im mittleren der drei von Mauern umschlossenen Bezirke
des Berges. Wir wollten aber unsere weiteren Untersuchungen beim südlichsten
der drei Bereiche beginnen und als erstes die Druidengrotte aufsuchen. Wir
erreichten bald die Quermaurer, die die beiden Bezirke voneinander schied.
Hier war es interessant, die Unterschiede der Schwingungsqualitäten der
beiden Bereiche zu erspüren. Die Kraft des südlichen Bezirke ist stark, fast
feurig, oder jedenfalls bewegt, kurz hat eher einen Yang-Charakter während
die Energie des zweiten Bereichs, wo das Kloster liegt, eher sanfter,
ruhiger, also von Yin-Charakter ist.
Die Druidengrotte
Wir erreichten bald die Druidengrotte, ein Dolmen am Rande der Mauer,
d.h.
ausserhalb des Bezirkes, aber unmittelbar an die Mauer angrenzend. Dieser
Ort schien mir auch eine Art Schlüsselplatz zu sein und wir hielten uns dort
ziemlich lange (etwa eine Stunde) auf. Wir blieben relativ ungestört und
konnten uns in Ruhe den Kräften des Ortes hingeben. Die Strahlung des
Platzes war sehr stark. Wir konnten einige markante Unterschiede ausmachen.
Es waren eigentliche zwei Grotten, eine grössere und dahinter noch eine
kleiner. Die Energie der grösseren Grotte war sanfter und ruhiger, die der
kleinen wilder und feuriger. Eine Art Yin-Yang Polarität? Es schien uns auch
so, dass an einem Platz in der Grotte mehr das Herz, an einem anderen mehr
das Stirnchakra Resonanz gab.
Als Zweck und Funktion des Ortes zeichnete sich folgendes ab: Die Grotte
war eine Art Pförtnerloge oder Wartesaal, wo die Initianten und die
Initiaten zusammentrafen, erste Unterweisungen erhielten und ganz allgemein
für die Einweihung vorbereitet wurden. Die Schulung des ersten Grades
erfolgte auf dem ganzen südlichen Areal. Bei der Rückkehr stiegen wir noch
auf den sog. Canapé-Felsen, in dem eine Höhlung war, entweder künstlichen
oder natürlichen Ursprungs, in welchen Falle aber höchstwahrscheinlich
künstlich nachgeholfen wurde, wie bei den meisten dieser sog. Schalensteine
oder Becherfelsen. Auf den Felsen war wieder eine deutlich erhöhte Energie
spürbar.
Odilien-Quelle
Als nächstes stiegen wir zur Odilien-Quelle hinunter. Diese war wieder
eher eine Enttäuschung. Wir fanden eine sehr feine und schöne, aber auch
sehr schwache Energie vor. Ich spürte eine Linie oder Ader, die von der
Strasse her auf die Quelle führte und empfand auch über dem Quellbecken
etwas Energie, aber relativ eher schwach. Ich benetzte mir die Stirne mit
dem Wasser und wusch meine Augen, wobei ein durchaus das Gefühl hatte, das
Wasser habe eine hohe Qualität. Aber sei es, dass der Ort quasi durch die
vielen Touristen erschöpft war oder ob eine jahreszeitliche Schwankung die
Ursache war, jedenfalls spürten wir alle nur eine ziemlich schwache
Strahlung.
Jetzt wollten wir noch den dritten der drei Bezirke erkunden. Zuerst
kamen wir noch durch einen Teil des zweiten Bezirkes, den wir noch nicht
kannten. Der zweite Bereich war der Ort der Einweihung und Schulung in den
zweiten Grad. Hier hielten wir uns vor allem längere Zeit beim sog.
Forrer-Felsen auf.
Der Forrer-Felsen
Diesen Felsen empfanden wir als Gegenstück zur Druiden-Grotte. Hier wurde
möglicherweise die Ausbildung im zweiten Grad begonnen, oder auch vollendet.
Der Forrerfelsen hat Einkerbungen, die als unvollendete Versuche den Stein
zum weiteren Gebrauch zu zerlegen, gedeutet werden. Unsere geomantische
Untersuchung lässt diese Deutung ziemlich unwahrscheinlich erscheinen.
Jedenfalls fanden wir alle drei, unabhängig voneinander, heraus, dass jeder
der durch Kerben getrennte Teil des Steines eine andre Qualität hatte. Diese
andere Qualität zeigt sich dadurch, dass jeder Teil eine Resonanz in einem
anderen Chakra hervorruft. Und dies genau in der Reihenfolge
Basis-Stirn-Chakra. Dann geben die drei Hauptbereiche des Steines auch genau
die Schwingungsqualitäten der drei Bezirke des Berges wieder.
Der Walkürenfelsen
Wir gingen dann weiter und erreichten einen Felsen von dem ich nicht
weis, ob er bekannt ist und einen Namen hat. Tatsache ist, dass es der
stärkste Platz des ganzen Odilienberges war. (Wenigstens aller der Plätze,
die wir besucht hatten) Es war, als wäre der ganze Fels von einem feinen
unsichtbaren Feuer umloht, was mich scherzen liess, ich käme mir vor, wie
Siegfried auf den Felsen der Walküre, nur leider ohne Walküre. Ich nenne ihn
deshalb den Walkürenfelsen. Tatsache ist, dass es der stärkste Ort ist, denn
ich bis jetzt kenne. Es war einfach unglaublich in diesem Feuer zu stehen.
Leider konnten wir nicht länger bleiben, denn wir wollten unbedingt noch
den dritten Bezirk erreichen. Wir kamen noch an einem weiteren, äusserlich
ähnlichen Felsen vorbei, der aber nur wenig Kraft hatte. Der dritte Bezirk
Endlich erreichten wir die Quermauer zum dritten, nördlichsten und somit
heiligsten Bezirk des Odilienberges. Auffällig war die äusserst starke
Strahlung der Mauer selbst, die auch fast ein Feuerwall war. Ich ging
mehrmals über die Grenze hin und her, um den Unterschied der Schwingungen zu
spüren. Es zeigte sich, dass die Schwingung im dritten Bezirk gewissermassen
die reichste war. Sie war sehr erfüllt und quasi vollkommen. Nicht eine
Mischung der beiden anderen, sondern eine Verbindung. Es war eine Vollendung
und ein Frieden in dieser Schwingung. Etwas, das man sofort vermisste, wenn
man die Grenze vom dritten zum zweiten Bereich überschritt.
Taennchel
Es war Freitag, der Dreizehnte und erst noch Vollmond. Das spürten wir
vor allem daran, dass der Tag sehr wässrig war. Es regnete nur einmal, aber
dafür den ganzen Tag. Trotzdem nahmen wir den Weg zum Tännchel in Angriff.
Als erstes erreichten wir den Losbrunnen. Der Ort strahlte nicht stark, aber
das Becken des Brunnens schon.
Ich wusch mir das Gesicht mit dem Wasser. Dann warf ich eine Münze in den
Brunnen, um zu schauen, ob sie Kopf oder Zahl anzeigen würde. (Schliesslich
kann man den Losbrunnen als Orakelbrunnen interpretieren). Die Münze zeigte
Zahl und nach meiner Konvention ist das ein gutes Omen. Interessant war die
dreifache Kastanie die bei der Quelle stand. Beim Weitergehen fielen mir
zwei Fliegenpilze auf, die am Wege standen.
Beim Weiterschreiten erlebte ich etwas merkwürdiges. Es war mir als ob
ich nahe daran wäre, in eine Art Trance zu fallen. Immer wieder überlagerte
sich mir das Bild vor meinen Augen (meistens einfach der Boden des Weges den
wir gingen) durch ein anderes Bild. Wir gelangten zum Schusterfelsen. Er
strahlte nur schwach. Die meisten Felsen waren, relativ zum Odilienberg,
schwach. Der Taenchel als Ganzes war eher eine Enttäuschung. Vielleicht
schläft er schon, oder noch, oder der Regen war schuld. Ich weis es nicht.
Ich möchte auf alle Fälle an einem schönen Sommertag nochmals hingehen.
Von den verschiedenen Felsen geblieben sind mir noch der Reptilienfelsen,
(mit einer teilweise erhöhten Strahlung), dann ein anderer dessen Namen ich
nicht kenne, mit einem Felsschlitz der genau nach Norden zeigt, dann ein
Becherfelsen mit Zeichen drauf (nicht klar aus welcher Zeit diese sind) und
vor allem der Ramel-Felsen der nun tatsächlich sehr stark strahlte, fast wie
auf dem Odilienberg, aber doch nicht ganz so stark.
Bei der kützig Buech fiel mir ein gedrehter Stamm auf und ich mutete
einige Adern und Linien.
Infolge des starken Regens kehrten wir vorzeitig wieder zurück. Wir
fuhren dann noch zum Kloster Murbach, dass ich von Bildern her kannte und
das ja auch auf ganz wichtigen und bedeutenden Ley-Lines steht. Doch auch
hier waren wir eher enttäuscht. In der Kirche selber und auf dem Friedhof
(wo ehemals das Langschiff der Kirche lag) nur relativ schwache Mutungen. Um
das ehemalige Klostergelände herum einige recht starke Ley-Linien spürbar.
Odilienberg Seminar mit Ana
Besuchte Orte:
1. Akupunkturpunkt für Berg (Schlüsselplatz)
2. Herzplatz nur für den
Odilienberg (Areal)
3. Herzplatz für Landschaft (auf dem Weg zum Hexenplatz
aber nach diesem)
4. Hexenplatz
5. Yin- Yangplatz mit den
zusammengewachsenen zwei Bäumen (Übergang von einem Sektor zum anderen)
6.
Marsplatz (im Wald)
7. Fokus Landschaftsengel (Baumgruppe rechts nach dem
Wiedereintritt in den Wald nach dem Übergang über das freie Feld vor dem
Kloster)
8. Venusplatz (grosser schöner Platz am Anfang des freien Feldes
rechts)
9. Odilienquelle
10. Punkt der Wahrheit (Steindiwan) Lilith?
11.
Mondplatz (Etwas unterhalb der Druidengrotte)
12. Wächterstein
13.
Engelfokus für Odilienberg (bei der Kirche)
14. Tränenkapelle
15.
Engelkapelle
1. Tag
Schlüsselpunkt unter der Engelskapelle. Singen und Tanzen um das
Potential zu stärken und freizulegen.
Bilder: Grosser leuchtender Kristall im inneren des Berges. Sein Licht
begann durch das Tanzen zu pulsieren und das Ganze begann wie ein Herz zu
schlagen.
Mauer von innen und aussen fühlen:
Vor der Mauer sind drei Schwellen. Die Mauer selbst fühlt sich glatt und
undurchdringlich an. Eine Art Kraftfeld scheint sie zu schützen. Von innen
wahrgenommen strahlt die Mauer nach Innen Energie aus. (Rote, warme
Energie). Mit dieser Energie strahlt auch der Boden innerhalb aller Gebiete
der Mauer.
1. Herzplatz für den Odilienberg. Rechter Hand des Hauptweges bei einer
moosigen Stelle im Wald. Rechts- und linksdrehende Spiralen. Herz sehr tief
vergraben. Durch Singen etwas geöffnet. (Starker Regen setzte ein).
2. Tag
Hexenplatz
Platz mit vielen grossen Steinen und mit Steinwannen. In eine kann man
sich noch legen. Inititationsplatz.
Herzplatz
Wird von aussen bedrückt. Grosse Lethargie, die sich auf die Gruppe
überträgt. Gruppenkrise. Ich fühle mich noch gut. Wir singen für das Herz
und haben das Gefühl, es habe sich etwas verbessert.
Am Abend: Singen in der Tränen-Kapelle.
3. Tag
Yin-Yang Platz mit den zusammengewachsenen Bäumen. Sehr schöne, weibliche
Energie. Sehe Teiche mit Schwänen im Mondschein. Sehe aber auch etwas wie
eine Mühle oder ein Mörser, wo zwei Strömungen zusammenfliessen.
Marsplatz, Lange Suche, dann findet ihn Ana. Ruhige, eher sanfte, aber
starke Energie. Dieser Punkt ist direkt mit dem Mars verbunden und
transportiert dessen Energie in die Erde. Aber nicht die klassische
Mars-Energie, sondern eine neue Qualität.
Wir treten in eigene und Gruppen-Transformationsprozesse ein. Meditation:
Haus mit Kontrolleur etc. Sehr intensiv, sehr anstrengend. Die Gruppe hat
sich wieder gefunden. Gute, fast ausgelassene Stimmung
Dann lassen wir etwas los. Ich lasse das Rauchen los. Zigaretten
schwebten im Ballon davon.
Auf dem Heimweg kommen wir noch am Engelfokus vorbei, haben aber keine
Zeit mehr um ihn zu erkunden. Wir gehen noch auf den Venus-Platz. Schöne
weiche Energie. Bin etwas frustriert und habe die Marstransformation noch
nicht verdaut, deshalb keine grossen Erlebnisse. Einfach nur Sein, hätte am
liebsten dort geschlafen.
Engelfokus bei der Kirche. Wunderbarer Punkt. Es zieht mich nach oben.
Sonst keine Bilder. Therese erzählt von wunderbaren Schätzen im Innern des
Berges.
4. Tag
Am Morgen gehe ich nochmals an den Engelspunkt. Ich sehe den Gral und den
Kessel der Ceridwen. Lebensquelle. Mir wird plötzlich klar. Der Odilienberg
hütet den Gral, seine Mauern sind das Gralsschloss. Ich erinnere mich an das
Bild des leuchtenden Kristalls im Innern des Berges und nun das der
leuchtenden Schale. Beides sind Bilder des Grals. Nur eine ganz
aussergewöhnliche Lebensquelle, wie es der Odilienberg auch nach Ana ist,
konnte die Menschen der damaligen Zeit bewogen haben, diese ungeheure
Leistung des Baues dieser Mauern zu erbringen.
Odilienquelle. Einstimmung bevor wir hinuntergehen. Erlebnis des
Hinuntergehens sehr intensiv. Alles in leuchtenden Farben. Die Felsen sind
Rubine und Smaragde. Alles sehr Lichtvoll, fast "geistige" Landschaft. Auch
Quelle erstrahlt. Ich erahne eine schöne Quellen-Fee und zwei
Wächtergestalten. Ein liegender brauner und ein stehender grüner Drache.
Punkt der Wahrheit. Steindivan. Interessante Energie. Ich sah einen
runden dunklen Brunnen, in dem sich eine Mondsichel spiegelte.
Auflösungsgefühle. Lilith? Eine Teilnehmerin sprach von dunkler Materie die
dort aus dem Weltraum einströme.
Danach gingen wir zum Mondpunkt bei der Druidengrotte. Dort tanzten wir
(Ich machte nicht mit beim Tanzen)
Nachher noch den Wächterstein. Dort schufen wir eine neue Verbindung mit
der Mauer durch singen in der Kette. Sehr eindrucksvolles Erlebnis. Bei der
Rückkehr nochmals ein starker Regenguss.
Zum Schluss nochmals Austausch und Auflösen der Gruppe in heiterer
Stimmung. |