Stadt an der der Strom die Biegung wagt-

denke der Gefilde um das Knie:

Lass dich hüten und behüte sie.

Henry Benrath

 

 

 

Odilienberg

Am Abend nach der Ankunft machten wir einen ersten Rundgang auf der Terrasse und bewunderten die Lichter der Dörfer und Städtchen im Tal. Geomantisch spürte ich überall, auch in meinem Zimmer eine starke Schwingung. Ich fühlte mich überall angenehm aufgeladen. Es war eine überall, und selbst im Bett noch wahrnehmbare positive Grundschwingung vorhanden.

Der Klosterbezirk

Am anderen Morgen, es war der Tag vor dem Vollmond, begannen wir, auf dem ganzen Gelände des Klosters herumzuspüren. Wir spürten nur mit den Händen, also ohne Pendel oder ähnliche Hilfsmittel. Trotzdem konnten wir deutlich gewisse Adern und Ley-Lines spüren. Es kreuzen oder treffen sich dort verschiedene bedeutende Linien, die man einmal vielleicht etwas methodischer angehen müsste. Wir wollten uns für diese, für uns alle erste geomantische Erkundung ganz dem Erlebnis öffnen und wir gingen rein intuitiv vor. Ich versuchte auch, ganz unbefangen an den Ort heranzugehen und alles, was wir über Odilia und den Berg gelesen hatte, zu vergessen, was nicht schwer war, da es lange her war, seit ich mich damit beschäftigt hatte. Meine beiden Freunde wussten überhaupt noch nicht von diesem Ort.

Als erstes fielen uns die Linden auf, die schon äusserlich alle Merkmale von starken Unterstrahlungen aufwiesen.

Wir spürten auch einen Anstieg der Energie, in ihrer Nähe oder auf den Reihen, in denen sie standen

Der hohle Stamm einer der Linden war so gross, dass man ganz in sie hineintreten Ich versuchte nun intuitiv den sog. “Schlüsselplatz” zu finden. (Schlüsselplatz nenne ich jenen Punkt eines Ortes, von dem aus sich am besten ein innerer Zugang zur Anlage finden lässt und wo man noch an die ursprüngliche Qualität des Ortes herankommen kann.) Es zog mich in den Klosterhof, wo die Statue der hlg. Odilia steht. Dort befindet sich auch ein alter Sodbrunnen und etwa ein Meter neben diesem Brunnen war der “Schlüssel”.

Ich versenkte mich in mein inneres und versuchte ein symbolisches Bild zu bekommen. (Dies gibt mir erste Hinweise auf den Grundcharakter bzw. auf die Funktion des Platzes). Ich erhielt das Bild von drei Tannen, in einer betont dreieckigen Form. Also wie drei Dreiecke. Bei einer weiteren Vertiefung in das Bild entwickelte sich dann eine Himmelsleiter. Ich deute das so, dass der Odilienberg ein gewaltiger kosmischer Einstrahlungspunkt ist, wo eben (“die Engel auf und niedersteigen”).

Ich ging dann noch zur Statue der Odilia und versenkte mich dort in ein Gebet. Ich rief den Genius loci an, ob Heilige, ob Göttin, ob Gott, ob Engel oder ob Androgyn, ich liess es bewusst offen. Ich erklärte innerlich meine bzw. unsere Absichten und Ziele und fühlte mich irgendwie angenommen.

Inzwischen wurden die Kapellen geöffnet und nachdem ein erster Tross von Touristen in Form eine Schulklasse sich wieder verflüchtigt hatte, betraten wir als erstes die “Tränenkapelle”. Obwohl der sog. “Tränenstein” durch ein kreuzförmiges Gitter verschlossen war, spürte ich in dieser Kapelle eine enorme Kraft, ja eine gewaltige Präsenz. Ich stellte mich in die unmittelbare Nähe des Steins und schloss meine Augen. Sofort war mir, als ob ich in einen lichten, inneren Raum eintreten würde. Wenn ich normalerweise meine Augen schliesse, ist es einfach Dunkel vor meinen Augen. Hier wurde es zwar auch Dunkel, aber ich hatte paradoxerweise doch gleichzeitig das Gefühl einen grossen Raum zu erblicken, der irgendwie erhellt war. Es war fast so, als ob ich mit geschlossenen Augen sehen würde.

Gleichzeitig war es so, als ob sich in meinem Kopf alle Spannungen lösen würden. Das Gefühl einer Lösung, ja Befreiung, vor allem im Bereich des Kopfes. Genau dieses Gefühl hatten auch meine beiden Freunde, wie ich nachträglich bei der Besprechung des Erlebnisses herausfand. Gleichzeitig war mir auch, als ob mein ganzes Wesen sich hinter der Stirne konzentrieren würde. Ich kannte dieses Gefühl, da ich es schon einmal erlebt hatte, als mich Ana P. einmal an den Platz eines Engel Fokus führte. Seither hatte ich dieses Gefühl noch an ein par anderen Orten, wenn es auch dort manchmal nicht auf die Stirne, sondern auf das Herz, oder den Hals konzentrierte. Hier, beim “Tränenstein” war dieses Gefühl der Konzentration verknüpft mit einer Raumempfindung.

Wenn ich nun alle meine Gefühle, Empfindungen und Intuitionen zusammennehme, dann bildet sich in mir die Gewissheit, dass der “Tränenstein” der Fokus eines Landschaftsengels ist, der allerdings so gross und gewaltig ist, dass er eine Bedeutung für ganz Europa hat, ja ich wage die Behauptung, dass es der Landschaftsengel Europas ist.

Folgende Indizien sprechen ebenfalls dafür. In Sichtweite zum Odilienberg ist die Hornisgrinde, um die sich die drei Haupterdungspunkte Europas gruppieren. Der Odilienberg ist dagegen, wie es sich mir gezeigt hat, die kosmische Hauptverbindung von Europa. Mir ist bis jetzt wenigstens kein stärkerer Ort bekannt, der gleichzeitig eine so große räumliche Ausdehnung besitzt. Das ganze macht Sinn, denn die Himmelsleiter bedingt die Anwesenheit des Landschaftsengels. Die Stärke und Ausdehnung des Ortes, sowie die Anwesenheit eines Landschaftsengels von so überragender Bedeutung erklärt, warum diese gewaltige Mauer gebaut worden ist. Ich vermute im Odilienberg das geistige Hauptzentrum von Europas, sozusagen das europäische Shambhalah. Dafür spricht auch die praktisch auf dem ganzen Berg spürbare äusserst Kräftige Grundschwingung.

Es ist klar, dass sich hier, wie wir noch sehen werden, auch die zentrale Ausbildungsstätte der Druiden und oder ihrer Vorgänger befand.

Nach der Tränenkapelle begaben wir uns zur Engelskapelle. Hier stellte sich nach kurzer Meditation bei uns allen ein Gefühl der Leichtigkeit, ja Schwerelosigkeit ein. Wir hatten nach einiger Zeit fast das Gefühl, uns irgendwo wieder “verankern” zu müssen um nicht einfach davon zu schweben. Ich fand auch noch einige kräftige Linien bzw. Adern, die sich dort trafen oder kreuzten.

Zuletzt betraten wir noch die Kapelle mit dem Sarg der Odilia. Hier erlebt ich eine Enttäuschung. Ich spürte nur relative schwache “Ströme” am stärksten ungefähr auf Kniehöhe. Hier erlebte ich auch ein interessantes Phänomen, indem vor allem mein rechte Ringfinger reagierte. Während der Rest meines Körpers unbeteiligt blieb, hatte ich das Gefühl, mein rechte Ringfinger begänne zu glühen. Normalerweise spüre ich die Energien immer mit den Händen, d.h. mit den Handflächen. Es fühlt sich an, wie wenn schwache elektrische Ströme dort auftreffen würden. Hier also konzentrierte sich die ganze Energie auf den Ringfinger. Es war, als ob aus einer Stelle des Sarges eine Strahl austreten würde. Oberhalb des Sarges und auf Bodenhöhe, war nichts zu spüren. (Bei einer Nachprüfung vor unserer Abreise am nächsten Abend, wiederholte sich das Phänomen, nur konnte ich nun auch mit dem Zeigefinger spüren. Wenn ich die Hand bewegte, sprang die Energie vom Ring- auf den Zeigefinger oder umgekehrt, während der Rest der Hand wieder keine Resonanz ergab. Einfach eine Restenergie oder hat das eine andere Bedeutung?

Hier noch einige Bemerkungen zur “Katholisierung” des Ortes. Nach dem was oben gesagt wurde, ist es klar, dass diese “Katholisierung” eine Vereinnahmung eines Ortes war, der lange schon vor dem Christentum und auch lange vor Odilia schon heilig war.

Trotzdem glaube ich, dass die Verchristlichung des Ortes diesem nicht geschadet hat, sondern ihn im Gegenteil vor einer Profanierung oder auch vor dem Vergessen bewahrt hat. Natürlich liegt über allem etwas wie eine Dunstglocke abgestandener katholischer Frömmigkeit aber sie bildet nur eine relativ dünne Schicht, durch die wir mühelos durchkamen. Ich glaube, dass die Gestalt der Odilia eine gute Verkörperung des Landschaftsengels ist, die vor allem in der auf dem Turm stehenden, relativ neuen Statue der Odilia zum Ausdruck kommt. Ich glaube nicht, dass diese Äbtissin so berühmt geworden wäre, wenn sie nicht mit der vom Volk geahnten tatsächlichen Präsenz des Landschaftsengels verschmolzen wäre.

Nachtrag

Der sprudelnde Brunnen auf dem Klostergelände ist jetzt in eine Blumenschale verwandelt worden. Die Eiben wurden gefällt und der ganze Platz wirkt nun sehr nüchtern und kalt. Ich finde das sehr schade. Die ganze Poesie des Ortes wurde damit zerstört. Dem Kloster ist dadurch seine Seele genommen worden.

Der Platz mit dem Brunnen vorher.

Der Platz wie er heute aussieht.

 

Der heilige Berg

Das Kloster liegt im mittleren der drei von Mauern umschlossenen Bezirke des Berges. Wir wollten aber unsere weiteren Untersuchungen beim südlichsten der drei Bereiche beginnen und als erstes die Druidengrotte aufsuchen. Wir erreichten bald die Quermaurer, die die beiden Bezirke voneinander schied. Hier war es interessant, die Unterschiede der Schwingungsqualitäten der beiden Bereiche zu erspüren. Die Kraft des südlichen Bezirke ist stark, fast feurig, oder jedenfalls bewegt, kurz hat eher einen Yang-Charakter während die Energie des zweiten Bereichs, wo das Kloster liegt, eher sanfter, ruhiger, also von Yin-Charakter ist.

Die Druidengrotte

Wir erreichten bald die Druidengrotte, ein Dolmen am Rande der Mauer, d.h. ausserhalb des Bezirkes, aber unmittelbar an die Mauer angrenzend. Dieser Ort schien mir auch eine Art Schlüsselplatz zu sein und wir hielten uns dort ziemlich lange (etwa eine Stunde) auf. Wir blieben relativ ungestört und konnten uns in Ruhe den Kräften des Ortes hingeben. Die Strahlung des Platzes war sehr stark. Wir konnten einige markante Unterschiede ausmachen.

Es waren eigentliche zwei Grotten, eine grössere und dahinter noch eine kleiner. Die Energie der grösseren Grotte war sanfter und ruhiger, die der kleinen wilder und feuriger. Eine Art Yin-Yang Polarität? Es schien uns auch so, dass an einem Platz in der Grotte mehr das Herz, an einem anderen mehr das Stirnchakra Resonanz gab.

Als Zweck und Funktion des Ortes zeichnete sich folgendes ab: Die Grotte war eine Art Pförtnerloge oder Wartesaal, wo die Initianten und die Initiaten zusammentrafen, erste Unterweisungen erhielten und ganz allgemein für die Einweihung vorbereitet wurden. Die Schulung des ersten Grades erfolgte auf dem ganzen südlichen Areal. Bei der Rückkehr stiegen wir noch auf den sog. Canapé-Felsen, in dem eine Höhlung war, entweder künstlichen oder natürlichen Ursprungs, in welchen Falle aber höchstwahrscheinlich künstlich nachgeholfen wurde, wie bei den meisten dieser sog. Schalensteine oder Becherfelsen. Auf den Felsen war wieder eine deutlich erhöhte Energie spürbar.

Odilien-Quelle

Als nächstes stiegen wir zur Odilien-Quelle hinunter. Diese war wieder eher eine Enttäuschung. Wir fanden eine sehr feine und schöne, aber auch sehr schwache Energie vor. Ich spürte eine Linie oder Ader, die von der Strasse her auf die Quelle führte und empfand auch über dem Quellbecken etwas Energie, aber relativ eher schwach. Ich benetzte mir die Stirne mit dem Wasser und wusch meine Augen, wobei ein durchaus das Gefühl hatte, das Wasser habe eine hohe Qualität. Aber sei es, dass der Ort quasi durch die vielen Touristen erschöpft war oder ob eine jahreszeitliche Schwankung die Ursache war, jedenfalls spürten wir alle nur eine ziemlich schwache Strahlung.

Jetzt wollten wir noch den dritten der drei Bezirke erkunden. Zuerst kamen wir noch durch einen Teil des zweiten Bezirkes, den wir noch nicht kannten. Der zweite Bereich war der Ort der Einweihung und Schulung in den zweiten Grad. Hier hielten wir uns vor allem längere Zeit beim sog. Forrer-Felsen auf.

Der Forrer-Felsen

Diesen Felsen empfanden wir als Gegenstück zur Druiden-Grotte. Hier wurde möglicherweise die Ausbildung im zweiten Grad begonnen, oder auch vollendet. Der Forrerfelsen hat Einkerbungen, die als unvollendete Versuche den Stein zum weiteren Gebrauch zu zerlegen, gedeutet werden. Unsere geomantische Untersuchung lässt diese Deutung ziemlich unwahrscheinlich erscheinen. Jedenfalls fanden wir alle drei, unabhängig voneinander, heraus, dass jeder der durch Kerben getrennte Teil des Steines eine andre Qualität hatte. Diese andere Qualität zeigt sich dadurch, dass jeder Teil eine Resonanz in einem anderen Chakra hervorruft. Und dies genau in der Reihenfolge Basis-Stirn-Chakra. Dann geben die drei Hauptbereiche des Steines auch genau die Schwingungsqualitäten der drei Bezirke des Berges wieder.

Der Walkürenfelsen

Wir gingen dann weiter und erreichten einen Felsen von dem ich nicht weis, ob er bekannt ist und einen Namen hat. Tatsache ist, dass es der stärkste Platz des ganzen Odilienberges war. (Wenigstens aller der Plätze, die wir besucht hatten) Es war, als wäre der ganze Fels von einem feinen unsichtbaren Feuer umloht, was mich scherzen liess, ich käme mir vor, wie Siegfried auf den Felsen der Walküre, nur leider ohne Walküre. Ich nenne ihn deshalb den Walkürenfelsen. Tatsache ist, dass es der stärkste Ort ist, denn ich bis jetzt kenne. Es war einfach unglaublich in diesem Feuer zu stehen.

Leider konnten wir nicht länger bleiben, denn wir wollten unbedingt noch den dritten Bezirk erreichen. Wir kamen noch an einem weiteren, äusserlich ähnlichen Felsen vorbei, der aber nur wenig Kraft hatte. Der dritte Bezirk

Endlich erreichten wir die Quermauer zum dritten, nördlichsten und somit heiligsten Bezirk des Odilienberges. Auffällig war die äusserst starke Strahlung der Mauer selbst, die auch fast ein Feuerwall war. Ich ging mehrmals über die Grenze hin und her, um den Unterschied der Schwingungen zu spüren. Es zeigte sich, dass die Schwingung im dritten Bezirk gewissermassen die reichste war. Sie war sehr erfüllt und quasi vollkommen. Nicht eine Mischung der beiden anderen, sondern eine Verbindung. Es war eine Vollendung und ein Frieden in dieser Schwingung. Etwas, das man sofort vermisste, wenn man die Grenze vom dritten zum zweiten Bereich überschritt.

Taennchel

Es war Freitag, der Dreizehnte und erst noch Vollmond. Das spürten wir vor allem daran, dass der Tag sehr wässrig war. Es regnete nur einmal, aber dafür den ganzen Tag. Trotzdem nahmen wir den Weg zum Tännchel in Angriff. Als erstes erreichten wir den Losbrunnen. Der Ort strahlte nicht stark, aber das Becken des Brunnens schon.

Ich wusch mir das Gesicht mit dem Wasser. Dann warf ich eine Münze in den Brunnen, um zu schauen, ob sie Kopf oder Zahl anzeigen würde. (Schliesslich kann man den Losbrunnen als Orakelbrunnen interpretieren). Die Münze zeigte Zahl und nach meiner Konvention ist das ein gutes Omen. Interessant war die dreifache Kastanie die bei der Quelle stand. Beim Weitergehen fielen mir zwei Fliegenpilze auf, die am Wege standen.

Beim Weiterschreiten erlebte ich etwas merkwürdiges. Es war mir als ob ich nahe daran wäre, in eine Art Trance zu fallen. Immer wieder überlagerte sich mir das Bild vor meinen Augen (meistens einfach der Boden des Weges den wir gingen) durch ein anderes Bild. Wir gelangten zum Schusterfelsen. Er strahlte nur schwach. Die meisten Felsen waren, relativ zum Odilienberg, schwach. Der Taenchel als Ganzes war eher eine Enttäuschung. Vielleicht schläft er schon, oder noch, oder der Regen war schuld. Ich weis es nicht. Ich möchte auf alle Fälle an einem schönen Sommertag nochmals hingehen.

Von den verschiedenen Felsen geblieben sind mir noch der Reptilienfelsen, (mit einer teilweise erhöhten Strahlung), dann ein anderer dessen Namen ich nicht kenne, mit einem Felsschlitz der genau nach Norden zeigt, dann ein Becherfelsen mit Zeichen drauf (nicht klar aus welcher Zeit diese sind) und vor allem der Ramel-Felsen der nun tatsächlich sehr stark strahlte, fast wie auf dem Odilienberg, aber doch nicht ganz so stark.

Bei der kützig Buech fiel mir ein gedrehter Stamm auf und ich mutete einige Adern und Linien.

Infolge des starken Regens kehrten wir vorzeitig wieder zurück. Wir fuhren dann noch zum Kloster Murbach, dass ich von Bildern her kannte und das ja auch auf ganz wichtigen und bedeutenden Ley-Lines steht. Doch auch hier waren wir eher enttäuscht. In der Kirche selber und auf dem Friedhof (wo ehemals das Langschiff der Kirche lag) nur relativ schwache Mutungen. Um das ehemalige Klostergelände herum einige recht starke Ley-Linien spürbar.

 

Odilienberg Seminar mit Ana

Besuchte Orte:

1. Akupunkturpunkt für Berg (Schlüsselplatz)
2. Herzplatz nur für den Odilienberg (Areal)
3. Herzplatz für Landschaft (auf dem Weg zum Hexenplatz aber nach diesem)
4. Hexenplatz
5. Yin- Yangplatz mit den zusammengewachsenen zwei Bäumen (Übergang von einem Sektor zum anderen)
6. Marsplatz (im Wald)
7. Fokus Landschaftsengel (Baumgruppe rechts nach dem Wiedereintritt in den Wald nach dem Übergang über das freie Feld vor dem Kloster)
8. Venusplatz (grosser schöner Platz am Anfang des freien Feldes rechts)
9. Odilienquelle
10. Punkt der Wahrheit (Steindiwan) Lilith?
11. Mondplatz (Etwas unterhalb der Druidengrotte)
12. Wächterstein
13. Engelfokus für Odilienberg (bei der Kirche)
14. Tränenkapelle
15. Engelkapelle

1. Tag

Schlüsselpunkt unter der Engelskapelle. Singen und Tanzen um das Potential zu stärken und freizulegen.

Bilder: Grosser leuchtender Kristall im inneren des Berges. Sein Licht begann durch das Tanzen zu pulsieren und das Ganze begann wie ein Herz zu schlagen.

Mauer von innen und aussen fühlen:

Vor der Mauer sind drei Schwellen. Die Mauer selbst fühlt sich glatt und undurchdringlich an. Eine Art Kraftfeld scheint sie zu schützen. Von innen wahrgenommen strahlt die Mauer nach Innen Energie aus. (Rote, warme Energie). Mit dieser Energie strahlt auch der Boden innerhalb aller Gebiete der Mauer.

1. Herzplatz für den Odilienberg. Rechter Hand des Hauptweges bei einer moosigen Stelle im Wald. Rechts- und linksdrehende Spiralen. Herz sehr tief vergraben. Durch Singen etwas geöffnet. (Starker Regen setzte ein).

2. Tag

Hexenplatz

Platz mit vielen grossen Steinen und mit Steinwannen. In eine kann man sich noch legen. Inititationsplatz.

Herzplatz

Wird von aussen bedrückt. Grosse Lethargie, die sich auf die Gruppe überträgt. Gruppenkrise. Ich fühle mich noch gut. Wir singen für das Herz und haben das Gefühl, es habe sich etwas verbessert.

Am Abend: Singen in der Tränen-Kapelle.

3. Tag

Yin-Yang Platz mit den zusammengewachsenen Bäumen. Sehr schöne, weibliche Energie. Sehe Teiche mit Schwänen im Mondschein. Sehe aber auch etwas wie eine Mühle oder ein Mörser, wo zwei Strömungen zusammenfliessen.

Marsplatz, Lange Suche, dann findet ihn Ana. Ruhige, eher sanfte, aber starke Energie. Dieser Punkt ist direkt mit dem Mars verbunden und transportiert dessen Energie in die Erde. Aber nicht die klassische Mars-Energie, sondern eine neue Qualität.

Wir treten in eigene und Gruppen-Transformationsprozesse ein. Meditation: Haus mit Kontrolleur etc. Sehr intensiv, sehr anstrengend. Die Gruppe hat sich wieder gefunden. Gute, fast ausgelassene Stimmung

Dann lassen wir etwas los. Ich lasse das Rauchen los. Zigaretten schwebten im Ballon davon.

Auf dem Heimweg kommen wir noch am Engelfokus vorbei, haben aber keine Zeit mehr um ihn zu erkunden. Wir gehen noch auf den Venus-Platz. Schöne weiche Energie. Bin etwas frustriert und habe die Marstransformation noch nicht verdaut, deshalb keine grossen Erlebnisse. Einfach nur Sein, hätte am liebsten dort geschlafen.

Engelfokus bei der Kirche. Wunderbarer Punkt. Es zieht mich nach oben. Sonst keine Bilder. Therese erzählt von wunderbaren Schätzen im Innern des Berges.

4. Tag

Am Morgen gehe ich nochmals an den Engelspunkt. Ich sehe den Gral und den Kessel der Ceridwen. Lebensquelle. Mir wird plötzlich klar. Der Odilienberg hütet den Gral, seine Mauern sind das Gralsschloss. Ich erinnere mich an das Bild des leuchtenden Kristalls im Innern des Berges und nun das der leuchtenden Schale. Beides sind Bilder des Grals. Nur eine ganz aussergewöhnliche Lebensquelle, wie es der Odilienberg auch nach Ana ist, konnte die Menschen der damaligen Zeit bewogen haben, diese ungeheure Leistung des Baues dieser Mauern zu erbringen.

Odilienquelle. Einstimmung bevor wir hinuntergehen. Erlebnis des Hinuntergehens sehr intensiv. Alles in leuchtenden Farben. Die Felsen sind Rubine und Smaragde. Alles sehr Lichtvoll, fast "geistige" Landschaft. Auch Quelle erstrahlt. Ich erahne eine schöne Quellen-Fee und zwei Wächtergestalten. Ein liegender brauner und ein stehender grüner Drache.

Punkt der Wahrheit. Steindivan. Interessante Energie. Ich sah einen runden dunklen Brunnen, in dem sich eine Mondsichel spiegelte. Auflösungsgefühle. Lilith? Eine Teilnehmerin sprach von dunkler Materie die dort aus dem Weltraum einströme.

Danach gingen wir zum Mondpunkt bei der Druidengrotte. Dort tanzten wir (Ich machte nicht mit beim Tanzen)

Nachher noch den Wächterstein. Dort schufen wir eine neue Verbindung mit der Mauer durch singen in der Kette. Sehr eindrucksvolles Erlebnis. Bei der Rückkehr nochmals ein starker Regenguss.

Zum Schluss nochmals Austausch und Auflösen der Gruppe in heiterer Stimmung.

 
     
 

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