Stadt an der der Strom die Biegung wagt-

denke der Gefilde um das Knie:

Lass dich hüten und behüte sie.

Henry Benrath

 

 

 

Bericht über das Seminar in Rastenberg

Am 22.6.00 fuhren O. und Ich nach Rastenberg in Niederösterreich. Es fand dort ein Seminar statt über Harmonizers, eine Technik der Erdheilung, die von einer amerikanischen Gruppe um Christan Hummel vertreten wird. Christan und F. waren dort, um die Geräte und ihre Methoden vorzustellen.

Das Seminar, von dem wir durch das Internet erfahren haben, fand in einem Seminarhaus statt, das von Graf Georg von Thurn-Valsassina nach geomantischen Grundsätzen in der Nähe seiner Burg aufgebaut wurde. Der Graf ist Architekt und hat schon verschiedentlich geomantische Bauprojekte realisiert. Im Moment ist er daran, in Amerika für Aura-Soma ein grösseres Bauvorhaben zu projektieren.

Als wir am Donnerstagabend ankamen, begann es schon Dunkel zu werden und wir beobachteten Hunderte von Glühwürmchen, die herumschwirrten, wie um uns zu begrüssen. Es war phantastisch.

Das Seminar begann am Freitag-Vormittag um 10.00 Uhr. Wir waren etwa 40 Personen. Graf Thurn und teilweise auch seine Frau nahmen an diesem Seminar ausnahmsweise auch teil, da es sie sehr interessierte. Christan Hummel, die grösstenteils die Referentin war, ist eine sehr liebe Frau, von grosser Wärme und Herzlichkeit. Ihre theoretischen Ausführungen wurden immer wieder unterbrochen durch praktische Erprobungen und „Übungen“ in der näheren Umgebung des Seminarhauses.

Das Haus steht auf einer Lichtung im Wald und neben ihm ist eine kleine Wiese. Darauf, gerade neben bzw. vor dem Haus, befindet sich eine kleine künstliche Erhöhung, die den sog. Heilkreis bildet. Das Zentrum dieses Kreises ist ein kleines, mehr oder weniger rundes Blumenbeet, in dessen Mitte ein grosser Kristall steht. Christan und Frederic haben um dieses Zentrum in zwei Kreisen insgesamt 12 Harmonizer angeordnet. Dadurch wurde ein äusserst starkes feinenergetisches Feld geschaffen. Eine unserer ersten Handlungen als Gruppe war, dass wir den Heilkreis mit den „Harmonizer“ genannten Geräten aktivierten und damit die „Reinigung“ der ganzen Gegend einleiteten.

Das Ritual bestand u.a. daraus, dass um jeden der äusseren Harmonizer sich vier Personen aufstellten, die nach den vier Himmelrichtungen blickten. Im inneren Kreis waren es je drei. Wir riefen die Devas des Ortes an, verbanden uns selbst und zum Schluss den ganzen Ort mit der Erde und dem Kosmos und vereinigten die Kräfte in uns, bzw. am Ort. Wir visualisierten eine Lichtsäule und eine goldene (Doppel)Pyramide. Dann sangen wir Vokale. Die Harmonizer wurden von Anfang an durch Stühle bzw. Hocker geschützt, damit niemand aus Versehen darauf treten konnte. Trotzdem verbogen sich einige der kleinen Geräte, auf Grund der hindurchfliessenden hohen Energien. (Christan bestätigte, dass sie das einmal mit eigenen Augen gesehen habe)

Zuletzt bildeten wir den Wagen der Merkaba. (Kabbalah). Christan setzte auch Düfte ein. (Sehr gute Mischungen aus ätherischen Ölen). Alle Teilnehmer wurden mit bestimmten Ölen besprüht oder erhielten Papierchen die mit dem betr. Opel beträufelt wurden in die Hand. Interessant war, übrigens während des ganzen Seminars, zu beobachten wie der Himmel bzw. die atmosphärischen Erscheinungen mitspielten. So war bei der Visualisation am Himmel, der bewölkt war, im Osten eine Stelle starken senkrechten Lichteinfalls zu beobachten. Quasi ein Abbild der visualisierten Lichtsäule.

Sehr gefallen hat mir die genaue und detaillierte Darstellung der wissenschaftlichen Grundlagen der verwendeten Geräte. (Siehe Kurs-Unterlagen). Trotzdem wurde klar, dass es in allererster Linie nicht auf die Geräte, sondern auf die Intensionen bzw. auf die Liebe derjenigen ankommt, die die Geräte einsetzen und auf das Mitwirken der Devas.

Ich versuchte auch eine innere Annäherung an den Ort und „sah“ eine ERDA, (wie im Schwarzwald). Es muss sich somit dort um einen Platz der Erda oder Gaia, d.h. einen Platz der Erdmutter handeln. Bei einem Gespräch mit G. erfuhr ich, dass Marko Pogacnik gesagt habe, es befände sich eine uralte (ca. 5000 Jahre alte) Kultstätte dort ganz in der Nähe und er (der Graf) habe sein Seminarhaus und die übrige Anlage intuitiv als Kopie dieser alten Anlage entworfen und gebaut. So war z.B. ausser dem Heilkreis (Yang) ein Steinkreis auf dem Platz, der eindeutig Yin-Qualität hatte. Dieser Steinkreis, sagte mir der Graf, sei zustande gekommen, weil beim Bauen diese Steine hervorkamen und er noch den Trax eine Viertelstunde lang zur Verfügung hatte. Er musste dann innert kürzester Zeit entscheiden, was mit den Steinen zu geschehen hatte. Er entschied sich dann spontan für diesen Steinkreis und liess die Steine rein intuitiv an bestimmte Stellen setzen.

Später wurde der Kreis dann zum anderen Kreis bzw. zum Haus hin geöffnet und Marko brachte auch auf einem Stein ein kleines Kosmogramm an, dass die Verbindung mit dem Hof und dem Büro herstellen sollte. Bei einer anderen individuellen Erkundung auf dem Gelände entdeckte ich eine Linie, die zu einem Baum führte, der verletzt war. Die Verletzung war nicht schlimm und der Baum (eine Tanne) war sonst gesund. Ich rätselte daran herum, was mir das Ganze sagen wollte, kam aber nicht darauf. Ich fragte G. ob er etwas über diese Linie wissen. Er nahm sein Pendel und fand die Linie aus, meinte aber es sei wenig sinnvoll, einfach eine Linie zu muten, ohne zu wissen wohin sie führe und von wo sie komme.

Ich ging dann ein wenig in mich und wusste dann plötzlich, dass es nicht um die Verletzung des Baumes, sondern um eine immer noch vorhandene Verletzung des Ortes ging. Ich erzählte das G. und er sagte, er glaube zu wissen, um was es ginge. G. zeigte mir später die Stelle, wo sich nach Marko der alte prähistorische Kultplatz befand. Eine Erhöhung im Wald, aus der noch einige alte Steine hervorsahen, habe einmal den Altar getragen (Weisser Aspekt?) Daneben befand sich auch ein Platz der schwarzen Göttin, und zwar beim ehemaligen Eingang, wo ein Prozessionsweg mündete und früher wahrscheinlich so etwas wie eine Grotte war. Marko vermutete, dass damals dort auch Wasser floss.

(Interessant ist, dass es zu bestätigen scheint, was ich auch in England bei den Cairns von Culloden fand, dass der schwarze Aspekt in früheren Zeit oft als Eingang benutzt wurde, um Neugierige oder Uneingeweihte fern zu halten.) Es gab auch noch einen weiteren Ort, unmittelbar bei den beiden anderen, an dem nach Marko getanzt und gefeiert wurde. (Roter Aspekt?)

Einiges nun zum Seminarhaus. Das Seminar ist ein aus zwölf Segmenten gebildeter Rundbau, dessen einer Teil gemauert und unterkellert (Yin) ist und dessen anderer Teil aus Holz und luftig quasi etwas über der Erde (auf einem schmalen Hohlraum zwischen Boden und Haus) sich befindet und wo sich der eigentliche Seminarraum befindet. Später wurde, um die Yin- und Yang-Kräfte noch besser auszubalancieren, vor den grossen Glastüren des Seminarraums ein halbmondförmiger Teich angelegt. Der Mittelpunkt des Gebäudes liegt im Seminarraum auf einer virtuellen senkrechten Achse, unter der Spitze des Daches und ist im Boden durch eine Einlegearbeit gekennzeichnet.

Christan demonstrierte uns die Resonanzfähigkeit des Hauses, indem sie einen Ton sang und langsam mehrmals über diesen Mittelpunkt schritt. Immer wenn sie sich genau auf dem Mittelpunkt befand, verstärkte sich der von ihr gesungene Ton beträchtlich.

Am Sonntag begaben wir uns nach Zwettl. Zwettl kommt von Svetlan slawisch für „rein“ oder die Reine. In einem Parkhaus, das mir relativ gut gefiel und das, wie ich nachher feststellte, von G. gebaut wurde, machten wir eine Zeremonie, um die Stadt zu reinigen.

Interessant auch hier wieder die Spiegelung am Himmel. War der Himmel zuerst noch bedeckt, hellte er sich während dem Ritual zusehend auf und bald schien die Sonne, während ringsherum schwarze Wolken blieben. Nur gerade über uns war in einem grösseren Radius der Himmel wolkenfrei. Bei diesem Ritual und bei dem was Christan sagte, wurde mir einiges klar über die Rolle der Devas bei der Reinigung.

Eine Teilnehmerin sagte, sie habe gesehen, wie die Deva der Stadt in Gestalt einer wunderschönen Frau gekommen sei und den von Christan im Laufe des Rituals dargebrachten Tropfen ätherischen Oels, das diese auf den Boden der Garage träufelte, in einem Kelch aufgefangen habe und damit weggeflogen sei. Später gingen wir zum Rathaus der Stadt, einem historischen Gebäude, dort führten wir nochmals ein kurzes Ritual durch, um die Deva des Gebäudes zu befreien.

Das für mich erstaunlichste Erlebnis war, dass ich, als wir in den Durchgang des Ratshauses trat, dort viele Gestalten in historischen Kostümen sah. Ich habe sie ganz deutlich gesehen und dachte einen Moment, dass ich wirklich Gestalten aus der Vergangenheit sehen würde. Dann aber sah ich (an einer Tafel) , dass in dem Gebäude ja ein Museum untergebracht war und die Gestalten einfach so eine Art Wachsfiguren waren. Ich sagte mir, dass ich mir diese Figuren später noch genauer ansehen wolle und konzentrierte mich auf das was Christan sagte. Der Witz der ganzen Sache war aber der, dass ich einige Zeit später, als ich mir die Figuren genauer ansehen wollte, diese gar nicht da waren! Nur die Tafel mit dem Hinweis auf das Museum war da.

Von den Personen mit denen ich in näheren Kontakt kam möchte ich vor allen H. erwähnen. H. ist Deutsche, österreichischer Herkunft, lebt in Neuseeland und ist auch mit G. und Christine befreundet. Auch sie ist Geistheilerin. Auf ihre Initiative und auf ihre unermüdlichen Bemühungen ist das Zustandekommen des Seminars zurückzuführen. Sie hat eine alte karmische Bindung zu dem Land und setzte alles daran, dass das Seminar stattfinden konnte.

 
     

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