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Alle Religionen und
nichtmaterialistischen Weltanschauungen sind sich darüber einig, dass der
Mensch nicht von dieser Erde stammt, sondern aus dem Geiste, und dass er
nach dem Tode wieder dorthin zurückkehrt. Die Integration auf dieser Erde
ist die Folge einer Schuld, eines Unfalls oder eines Versehens und der Zweck
unserer irdischen Existenz liegt oder läge vor allem darin, den Rückweg zum
Geist, zu Gott, zu suchen und zu erkämpfen. Um diesen Rückweg zu finden,
benötigen wir die Hilfe von geistigen Wesenheiten die uns in unserem Kampfe
gegen die Mächte, die uns an die Erde fesseln und versklaven wollen,
beistehen.
Der Mensch ist ewig, d.h. er
hatte ein Leben, schon bevor er auf der Erde inkarnierte und wird leben,
nachdem die Erde schon längst aufgehört hat zu existieren.
Dies ist die ursprüngliche
Botschaft aller Lichtbringer, die, vom Geiste ausgesandt, uns helfen wollen.
Zu allen Zeiten und in allen Kulturen sind sie erschienen mit dieser “frohen
Botschaft”. Dass bei dem, was wir heute in den verschiedenen Kulturen noch
über diese Botschaften wissen, gewisse Unterschiede bestehen, hängt damit
zusammen, dass sich bei deren Tradierung mit der Zeit gewisse “Fehler”
eingeschlichen haben, oftmals auch als Folge des Missbrauchs dieser
Botschaften zur Etablierung und Sicherung persönlichen, rein irdischen
Machstrebens einzelner Individuen. Es ist auch die Folge davon, dass die
Lichtbringer sich der Sprache und der Kultur der jeweiligen Zeiten und
Völker bedienen mussten.
Wir sind also alle auf dem
Weg in unsere ewige Heimat in den Welten des Geistes. Dazu müssen wir unser
irdisches Ich, unser Ego, transzendieren und umwandeln.
Daneben müssen wir jedoch
konsequent den Weg begehen, den die geistigen Hierarchien für uns gebahnt
haben. Das dies nicht ganz leicht ist, dürfte klar sein. Der erste Schritt
dazu ist, auch darin sind sich die meisten Lehren einig, ein
verantwortliches Handeln in der Aussenwelt. Ein Handeln in der ständigen
Bewusstseinsgegenwart des Ewigen und im Wissen um die ewige, kosmische
Verantwortung die wir alle in jedem Augenblick unseres Erdenlebens tragen.
Setzen wir nun einmal voraus,
dass wir alle diesen ersten Schritt getan haben und fragen uns nun, was wir
darüber hinaus noch tun können.
Alle einschlägigen
Überlieferungen kennen im wesentlichen drei Wege, drei Möglichkeiten:
1. Die Meditation
2. Das Gebet
3. Das Ritual
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